Historie

1784
Oberstallmeister von Schehl verkauft das neue Gebäude an den Freiherrn Friedrich Wilhelm Rüdt von Collenberg – so steht es noch in der Grundriss-Skizze von Zimmermeister Hub.

1794
Das Haus wird an die verwitwete Fürstin Eleonora Juliana zu Hohlenlohe-Ingelfingen verkauft. Dort lebt sie fast 20 Jahre bis zu ihrem Tod – und schon im Stadtplan von 1819 wird das Anwesen ihr zu Ehren als „Prinzessenbau“ verzeichnet.

1820
„Zu Tisch!“ Der Gastwirt Glock erwirbt das Gebäude und erhält dafür die Schildwirtschaftsgerechtigkeit.

1842
Garten, Gasthof und Kegelbahn werden an den Handelsmann Elias Falk aus Eschenau verkauft.

1843
Die fürstliche Standherrschaft kommt in den Besitz des Hauses. Der Fürst und Prinz Hugo entschließen sich, den Prinzessenbau an mehrere Nutzer zu vermieten. Das Anwesen, in der Bauweise ähnlich der Villa Farnesina in Rom, füllt sich mit Leben: Der königliche Postverwalter Lemppenau zieht in die damaligen Stallungen, Bauführer Haug ins Wohngebäude, Hofschmied Schöller und Hofkonditor Schneider in die Scheuer. Zwei Jahre später wird die adlige Seite um eine juristische ergänzt: Die königliche Staatsfinanzverwaltung belegt für die Oberamtsgerichtskanzlei sowie den Oberamtsrichter Koch Mieträume.

1851
Der Assessor Bühler zieht ein.

1901
Oberamtsarzt Dr. Maisch kauft den Prinzessenbau.

1929
Dr. Theodor Bauer gründet seine Anwaltskanzlei.

1969
Dr. Manfred Unger übernimmt die Kanzlei.

1980
Eberhard Eßlinger tritt in die Anwaltskanzlei ein.